Bioland-Betriebe unterliegen strengen Kontrollen

Bioland-Betriebe unterliegen strengen KontrollenDie Bio-Trendwelle hat den deutschen Markt schon längst eingeholt. Das frische Obst und Gemüse vom Land ist bei den Verbrauchern beliebter als die industriell hergestellten Lebensmittel. In Deutschland gibt es viele Bioland-Betriebe, die ihre Produkte an großen Lebensmittelhändler verkaufen. Diese Betriebe unterliegen regelmäßigen und strengen Qualitätskontrollen. Dabei wird unter anderem darauf geachtet, dass das Futter für die Tiere nicht maschinell, sondern von Hand hergestellt wird. Somit soll sichergestellt werden, dass keine maschinell bedingten Produktionsfehler, wie beispielsweise Plastikteile, in das Futter gelangen sollen. Seit dem Jahre 1993 gibt es eine EU-Okö-Verordnung, die gewisse Standards für den ökologischen Landbau festgelegt hat.

Danach müssen sich alle Bioland-Betriebe richten und werden in regelmäßigen Abständen unangekündigt kontrolliert. In dieser Verordnung ist aufgeführt, wie der Pflanzenanbau genau zu erfolgen hat, welche Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen und welche Sorten in der Fruchtfolge angebaut werden können. Auch zur Verarbeitung der Bio-Produkte der Kennzeichnung und der Kontrolle gibt es festgelegte Regeln vom Verband Bioland. So ist auch festgelegt, dass sich jeder Landwirt, jeder weitere Verarbeiter und der Importeur vorgeschriebenen Kontrollen bei einer privaten Kontrollstelle unterziehen müssen. Durch diese regelmäßigen Besuche vom Amt für Lebensmittelüberwachung soll garantiert werden, dass alle Betriebe auch die Kennzeichnung eines Bioland-Betriebes tragen dürfen.

In Betrieben, wo auch Bio-Fleisch hergestellt wird, gibt es zudem bestimmte Futterverordnungen, die eingehalten werden müssen. So muss das Futter stets mit der Hand hergestellt werden, darf keine chemischen Zusatzstoffe enthalten und sollte stets frisch und gut gewaschen sein. Durch die Aufnahme von falschem Futtermittel übertragen sich Keime und Bakterien auf die Tiere und werden letztendlich auch an die Lebensmittel und den Verbraucher weitergegeben. Durch die hohe Präsenz der Lebensmittelüberwachung sollen solche Fälle vermieden werden.

Oliver Schmid

Oliver Schmid

Redakteur bei digitalinstitut.de
Mein Name ist Oliver Schmid, ich lebe und arbeite in Friedrichshafen (Bodensee). Ich bin Online Marketing Enthusiast und Internet-Unternehmer seit 2009.
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