Schadet die elektrische Zigarette der Gesundheit?




Schadet die elektrische Zigarette der Gesundheit?Keine Frage: Rauchen schadet der Gesundheit und sollte bestenfalls unterbleiben. Kaum ein Raucher, der das nicht weiß, jedoch ist das Aufhören mit dem Rauchen für die meisten Menschen nicht sehr leicht und für viele, so scheint es, sogar schier unmöglich. Rauchen kann Krebs verursachen und ist darüber hinaus verantwortlich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch die Zufuhr von Nikotin verengen sich die Blutgefäße und das Herz ist dann oft kaum mehr in der Lage, das Blut adäquat in alle Körperregionen zu pumpen. Besonders die Extremitäten, die am weitesten vom Herz entfernt liegen, sind dann oft kalt, weil einfach die Blutzirkulation nicht mehr optimal funktioniert.

Doch nichtsdestotrotz ist es äußerst schwierig mit dem Rauchen aufhören. Nikotin zählt zu einem der gefährlichsten Nervengifte überhaupt und zieht den Raucher in der Regel ebenso schnell in die Abhängigkeit wie Heroin. Aber obwohl auch Nikotin mittlerweile als Droge anerkannt ist, sind Zigaretten frei verkäuflich und für alle Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren erhältlich. Wer mit dem blauen Dunst Schluss machen will, es jedoch bislang nicht geschafft hat, der hat möglicherweise mit der sogenannten E-Zigarette eine Chance. Die elektrische Zigarette, oft auch elektronische Zigarette genannt, ist eine rauchfreie Alternative zur herkömmlichen Zigarette und findet derzeit in den Medien eine häufige Erwähnung. Mit ihr soll es möglich werden, problemlos und ohne Entzugserscheinungen dem Nikotinmissbrauch ein Ende zu setzen. Die elektrische Zigarette sieht fast ebenso aus wie die normale Zigarette und die echte Glut, die der Raucher hier nicht vorfindet, wird durch eine kleine LED-Lampe imitiert.

Obwohl die Nebenwirkungen bzw. die Folgen vom Rauchen dieser elektrischen Zigarette derzeit noch nicht eindeutig geklärt sind, verspricht die E-Zigarette doch Hilfe für alle die, die es auf natürlichem Wege, d. h., mit der Schlusspunktmethode, oder aber den Nikotinpflastern, den Nikotinkaugummis oder auch mit den Medikamenten, wie Zyban, nicht geschafft haben, dem blauen Dunst abzuschwören.

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