Zu Hause Altwerden

Zu Hause AltwerdenFür die meisten Senioren gibt es keine schönere Vorstellung, als so lange wie möglich in den eignen vier Wänden zu bleiben und seinen Alltag selbst bestimmen zu können. Leider kommen mit den zunehmenden Lebensjahren auch immer mehr kleine Gebrechen und viele ganz alltägliche Dinge, wie der wöchentliche Einkaufen oder der Hundespaziergang werden nicht nur beschwerlich, sondern bei Unachtsamkeit auch gefährlich. Um im Notfall schnell Hilfe holen zu können, ist eine Anschaffung, wie beispielsweise ein Hausnotruf, vor allem für alleinlebende Senioren eine lohnende Investition.

Die Lasten des Alters

Auch wenn man in jungen Jahren viel Sport getrieben hat und im Alter daher noch relativ fit ist, nimmt das Risiko für viele Krankheiten im Alter zu. Viele körperliche Beschwerden machen sich nach und nach bemerkbar und die Bewältigung des Alltags kann unter Umständen zur Belastung werden. Senioren leiden häufig gleichzeitig an mehreren Erkrankungen, die sich teilweise gegenseitig bedingen. Vor allem die Fähigkeiten der Wahrnehmungsorgane nehmen altersbedingt stetig ab, durch eine verminderte Hör- und Sehfähigkeit nimmt das Risiko von Stürzen in der eigenen Wohnung, aber vor allem auch in unbekannter Umgebung zu. Zusätzlich leiden viele Senioren an Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, die vor allem anstrengende Tätigkeiten und sportliche Aktivitäten zur Gefahr werden lassen. Gerade der natürliche Alterungsprozess des Organismus sorgt allerdings dafür, dass mit zunehmendem Alter die Bewältigung des Alltags zu einer kleinen Herausforderung wird. Viele Senioren wollen dennoch ungern freiwillig in ein Alters- oder Seniorenheim umziehen und suchen sich daher nach einer Alternative, die ihnen ein Altwerden ohne Angst in der eigenen Wohnung ermöglicht.

Unabhängigkeit mit dem Hausnotrufsystem

Eine Hilfe um sich zu Hause und Unterwegs sicher zu bewegen ist ein Notrufsystem. Bei einem Hausnotruf für die eigene Wohnung bekommen die Senioren einen kleinen transportablen Funksender, der umgangssprachlich auch Funkfinger genannt wird. Dieser Funksender kann als Arm- oder Halsband getragen werden und ermöglicht einen sofortigen Hilferuf per Knopfdruck. Der Funkruf wird über ein Hausnotrufsystem geleitet, dass in der Wohnung der Senioren kostenlos von Fachleuten installiert wird. Zu einer Hausnotrufbasisstation gehören ein Lautsprecher, ein Mikrofon und eine Notruftaste. Diese Station kann die Signale des Funkfingers im Umkreis von bis zu 50 Kilometern empfangen. Der Notruf wird von der Basisstation an eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale weitergeleitet. Diese garantiert nicht nur sofortige Hilfe, sondern die Senioren haben die Möglichkeit bereits im Vorfeld wichtige Daten zu Hinterlegen. So können Hausärzte, einzunehmende Medikamente, die  Anschrift und sogar Notfallkontaktpersonen bereits gespeichert werden. Diese Hintergrundinformationen können im Notfall überlebenswichtige Sekunden einsparen. Ebenfalls gibt es einen mobilen Hausnotruf für unterwegs. Dieser funktioniert mit dem gleichen Prinzip wie der Hausnotruf, allerdings fungiert ein Handy als Sender des Notrufs. Die Handys besitzen eine vorher festgelegte Notruftaste mit der im Ernstfall sofort Hilfe gerufen werden kann. Die meisten Handys verfügen heutzutage sogar über einen GPS-Sender mit dem der Betroffene im Notfall sogar geortet werden kann.

Ohne Angst in im eigenen zu Hause alt werden zu können ist mit Hilfe der fortschreitenden Technik heute möglich. Ersparen sie ihren Angehörigen einen ungewollten Umzug ins Altersheim und ermöglichen ihnen mit einem Hausnotrufsystem ein Altwerden in den eigenen vier Wänden!

Oliver Schmid

Oliver Schmid

Redakteur bei digitalinstitut.de
Mein Name ist Oliver Schmid, ich lebe und arbeite in Friedrichshafen (Bodensee). Ich bin Online Marketing Enthusiast und Internet-Unternehmer seit 2009.
Oliver Schmid